Die Geschichte des Vereins

Am 28. September 1958 gründeten Stammtischbrüder im ehemaligen Vereinsheim des Vereins der Kriegsopfer den Schützenverein St. Arnual. Die gemütliche Barackenkneipe am Fuß des Stiftswaldes hatte eine Schießbude, auf der die Stammtischbrüder ihre Runden ausschossen.

Zunächst wurden Luftgewehre beschafft und im VdK-Heim Luftgewehrstände ausgebaut und im Mai 1959 vom Verband offiziell abgenommen. Die ersten Vereinsmeisterschaften fanden am 18. Mai 1959 statt. Da zählte der Verein schon 30 aktive Mitglieder. Noch im Sommer des gleichen Jahres richtete der Verein sein erstes Schützenfest mit Preisschießen aus. Von da an gehörten die Schützenfeste zum Jahreskalender der St. Arnualer Vereinsaktivitäten und gehören noch immer dazu. Denn jedes Jahr richtet der Verein ein Sommerfest aus, zu dem auch Besucher recht herzlich willkommen sind.

Bereits 1959/60 nahm eine Luftgewehrmannschaft an den Verbandsrundenkämpfen der Kreisklasse B teil. In den Rundenkämpfen 1962/63 waren es schon vier Mannschaften. 1963 stieg die Erste in die Bezirksklasse auf. Im November 1962 hatte der Verein 85 Mitglieder.

1965 drohte dem jungen Verein bereits das "Aus", als die Autobahn an das französische Netz angebunden wurde und das Schützenhaus im ehemaligen VdK-Heim abgerissen wurde. Buchstäblich in letzter Minute kam Hilfe vom Obst- und Gartenbauverein und vom evangelischen Stift St. Arnual. Das Gelände des Stifts St. Arnual konnte in Unterpacht vom Obst- und Gartenbauverein übernommen werden.

Zwischen 1966 und 1970 errichteten dort an der Waldblickschenke die Vereinsmitglieder eine Anlage mit Luftdruckwaffenstand und Kleinkaliber-Gewehrstand (50 m).

1968 war die Bogenschützenabteilung hinzugekommen, die bald mit großen sportlichen Erfolgen glänzte.

Vereinslokal der Daarler Schützen ist die Waldblickschenke im Almet, wo wir uns nach dem Schießen treffen, um etwas zu trinken und zu fachsimpeln.

Einen herben Rückschlag erlebte die Bogenabteilung Ende 1998, als ihr Aufenthalts- und Gerätehaus mit der gesamten Einrichtung abbrannte. 2001 allerdings hat es die Bogenabteilung nach langer Schlacht mit den Behörden geschafft, eine Genehmigung zum Bau eines neuen Gerätehauses zu bekommen.